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Marmorhaus

Das Marmorhaus wurde 1912/13 am Kurfürstendamm 236 als Kino errichtet. Die ursprüngliche ziegelgedeckte Holzdachstuhl-Konstruktion wurde später in eine Glasdach Konstruktion umgebaut. Das Gebäude ist in die Berliner Landesdenkmalliste eingetragen. Die heutige südliche Stahlbetonfassade ist verputzt, die Straßenseite mit Marmor verkleidet. Die Decken sind als Stahlbetondecken ausgeführt.

Baumgarten Simon Architekten planten und realisierten den Umbau des 5.Geschosses des Marmorhauses. Es entstanden zwei hochwertige Mietwohnungen. Der Umbau fand unter weitestgehender Wahrung des Bestandes statt.

Durch einen Anbau aus früheren Jahren hat das Gebäude eine sehr große Tiefe erhalten, welche sich für das zweite Apartment ungünstig auf die Lichtverhältnisse auswirkte. Die Lösung war hier ein Einschnitt für einen Patio, auf dessen im oberen Bereich montierten Spiegel die Spiegelung der Gedächtniskirche zu sehen ist.

Ein Bezug zur Marmorfassade wurde an den Wänden der Bäder mit Materialität und Struktur geschaffen.
Die Wohnungen sind ausgestattet mit großen verglasten Dachflächen, gläsernem Patio, Dachterrasse und offener Küche mit Kochinsel. Spektakulär ist der direkte Blick zur gegenüberliegenden Gedächtniskirche.

 

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